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Mit Data Analytics Unternehmensschätze finden und in die Zukunft schauen. 

Die Digitalisierung und die damit verbundene Menge an verfügbaren Daten und Informationen wird die Geschäftsmodelle vieler etablierter Unternehmen aus ihren soliden Fundamenten reißen. SANDY Energized Analytics, ein Corporate Startup der EnBW Energie Baden Württemberg AG, zeigt Unternehmen, wie sie ihre, bzw. wie sie Daten gewinnbringend nutzen können. In unserer Interviewreihe erzählen die drei Co-Founder Claudius Hundt, Sebastian Scholz und Peter Karcher wie sie diese verborgenen Schätze heben.

Claudius Hundt, Co-Founder und Head of Marketing & Sales bei Sandy setzt unsere Interviewreihe fort.

 

Welche Herausforderungen birgt die Arbeit als Co-Founder eines Start-Ups?

So einige! Als Corporate Start-Up oder „Intrapreneur“ in einem großen Konzern ist das sicher noch einmal speziell. Da hat man auf der einen Seite den Willen des Managements und die Rahmenbedingungen, sich frei mit einem neuen Thema beschäftigen zu können, auf der anderen Seite ist man teilweise doch in bestehenden Konzernstrukturen gefangen. Und man muss sich plötzlich mit allen Themen selber auseinander setzen, die ein kleines Unternehmen benötigt, um zu funktionieren. Vor allen Dingen sollte man möglichst schnell herausfinden, ob das, was man da vorhat, für jemanden einen Wert darstellt und dieser auch bereit ist, dafür etwas zu bezahlen. Und genau diese Aspekte kommen uns heute bei der Beratung anderer Unternehmen zugute. Wir kennen genau die Fragen, die wehtun, die aber letztlich zum Erfolg führen. Dabei geht es im Grunde immer um den einen zentralen Aspekt: „Where is the beef?“

 

Was ist Eure Vision?

In den Daten von Unternehmen schlummern ungeahnte Schätze. Nicht nur in den heute schon vorhandenen Daten, die viele Unternehmen gar nicht als Asset erkennen. Sondern auch in all den neuen Daten und in den Kombinationsmöglichkeiten mit weiteren Informationen, steckt unglaubliches Potential. Wenn z.B. Daten sofort oder sehr zeitnah nach Ihrer Entstehung, und nicht erst nach einem Tag, Woche oder Monat, direkt automatisch z.B. nach Ausreißern oder Auffälligkeiten untersucht werden, kann direkt eine Alarmierung erfolgen und automatisch oder manuell reagiert werden. Störungen, Angriffe oder Fehlfunktionen können so schnell eingeschätzt und beseitigt werden. Unser Slogan ‚We make your data work‘ trifft es genau auf den Punkt. Aus den Daten zu
lernen, bei Bedarf in Echtzeit Erkenntnisse verfügbar zu haben, und auch mittels Prognosen in die Zukunft schauen zu können, ist die Idee, die uns antreibt.
Wir suchen und finden diese kostbaren Mehrwerte – für neue Funktionalitäten, optimierte Prozesse und individuelle Marktvorteile. Und das bieten wir für die verschiedensten Branchen an.

 

Welche Vision teilst Du mit den anderen Co-Foundern?

Meine beiden Co-Founder und ich haben in der Vergangenheit in verschiedensten Projekten immer wieder die Erfahrung gemacht, dass in Unternehmensdaten ungeahnte Schätze schlummern. Gleichzeitig ist es in der täglichen Praxis sehr schwierig, an diese Daten heranzukommen und aus ihnen relevante Informationen in Echtzeit durch Data Analytics herauszuholen. Häufig werden in Unternehmen die Datenbestände eher als Belastung und Abfallprodukt gesehen, anstatt sie als Wert und Produkt an sich zu begreifen. Hier wollen wir helfen und Unternehmen darin unterstützen, den höchstmöglichen Wert aus ihren Daten zu schöpfen. Wir beraten unsere Kunden im Vorgehen und in konkreten Projekten und setzen sie auch um.

 

Was macht SANDY genau?

Wir setzen unseren Schwerpunkt vor allem auf die praxisnahe und ergebnisorientierte Umsetzung. Am Ende sollen unsere Kunden nicht nur ein Strategiepapier haben, sondern funktionierende Lösungen und echte Wertschöpfung durch Data Analytics. Dazu ist es wichtig zu verstehen, wo sich unsere Kunden gerade befinden. Dies ist je nach Branche sehr unterschiedlich. Mit Workshops erstellen wir eine Digitalisierungslandkarte und legen gemeinsam fest, in welchen Projekten wir die größten Potentiale sehen. Für jedes relevante Projekt gibt es eine „Proof of Value“ Phase, in der unsere Data Scientists Datenabzüge unser Kunden auseinandernehmen, um Muster und Informationen darin zu erkennen. Wenn die gewonnenen Erkenntnisse einen wirtschaftlichen Wert beinhalten, setzen wir die Modelle anschließend produktiv, um die analytischen Modelle in Echtzeit zu betreiben.

 

Welche zukünftigen Innovationen werden unseren Alltag grundlegend verändern?

Wir zeigen Unternehmen wie sie aus ihren bestehenden Daten neue, wertvolle Informationen und Werte generieren können. Unsere Data Engineers und Data Scientisten strukturieren und analysieren mit Hilfe unserer Plattform die bestehenden Daten neu und können so beispielsweise unbekannte Muster erkennen. Der Vorteil ist, dass wir durch unser sehr strukturiertes Vorgehen schon früh den Business Value erkennen können, der in den neu generierten Informationen steckt. Die aus der Analytik der Daten entstandenen Rechenmodelle können wir dann auch operativ betreiben, hierzu stellen wir die jeweils erforderliche Rechenleistung bereit. Wir bekommen Daten vom Kunden und liefern über die gleiche Schnittstelle den analytischen Mehrwert zurück. Permanent, on Demand, in Echtzeit oder alle paar Tage. Das hängt von den jeweiligen Anwendungsfällen ab. Wir liefern also neben Daten-Beratung auch operative analytische Mehrwerte. Kunden konsumieren Advanced Data Analytics ohne sich alle Kompetenzen und die Infrastruktur komplett selber aufbauen zu müssen. Oder er kann bestimmte Themen einfach outsourcen. Wir heben die in Daten verborgenen Schätze, unter Verwendung neuesten Know-Hows und Einsatz modernster Technologie.

 

Wie geht ihr bei einem Neukunden vor?

Hier können wir auf die Erfahrung aus unserem eigenen Werdegang zurückgreifen. Wir haben ein einfaches 3-Stufen- Modell entwickelt, mit dem wir Kunden zum Erfolg führen. In Phase 1 hören wir unserem Kunden bzw. dem Management wirklich zu: vor welchen Herausforderungen steht er und welche Business Needs gibt es? Entweder ist schon konkret bekannt, was benötigt wird. Falls nicht, kreisen wir Themengebiete aus verschiedenen Fachbereichen ein und konkretisieren diese. Danach veranstalten wir Workshops mit definierten Teilnehmern zu einem konkreten Thema. Dort helfen wir, konkrete datenbasierte Use Cases zu erarbeiten. Und vor allem auch direkt den Business Value zu hinterfragen. Komplexität, Datenverfügbarkeit und Business Value führen dann zu einer Roadmap. So kann man erst die Quick Wins heben und sich später mit den komplexeren Themen beschäftigen. Der Kunde entscheidet schließlich, ob er die Themen mit seinen Data Analytics, Data Warehouse, Business Intelligence und Datascience Teams selber umsetzt oder, ob er bei komplexeren Fragestellungen uns ins Boot holt. In Phase 2 analysieren wir Daten, entwickeln erste Lösungsansätze mit Datenmodellen und entscheiden, ob in den Daten überhaupt der erhoffte Mehrwert steckt. In Phase 3 erfolgt dann die Operationalisierung.

 

Welche Methoden verwendet ihr?

Wir arbeiten agil, das steckt bei uns im Blut. Wir arbeiten hypothesengetrieben und versuchen permanent, möglichst schnell herauszufinden, ob etwas funktioniert oder ob man es anders machen muss. Wir planen die To-Do’s für uns im Team immer in einem Zeithorizont von maximal zwei Wochen. Danach kann man immer wieder schnell korrigierend eingreifen, neue Erkenntnisse einfließen lassen oder auch einfach weiter machen. Aber wir hinterfragen permanent, ob das was wir gerade tun zielführend und vor allem wertschöpfend ist. Unsere Zwischenbilanz und Empfehlung teilen wir dann direkt mit unseren Kunden. Es ist eine für uns selbst perfektionierte Ableitung aus SCRUM und Kanban Board. Wichtig ist uns, immer wieder die Kundenbrille aufzusetzen und z.B. mit Hilfe von Design-Thinking Probleme genau zu verstehen. Im Grunde ist das aber alles gesunder Menschenverstand – die Methoden helfen einem dabei, sich auf das Wesentliche und Wertstiftende zu konzentrieren. Außerdem haben wir keine Hierarchien im Team. Alle tragen Verantwortung und dürfen Entscheidungen selbstständig treffen oder im Team herbeiführen. Das motiviert und macht Spaß.

 

Gibt es auch Vorbehalte und Ängste beim Thema Datenschutz?

Na klar. Allen ist bewusst, dass Daten mit ein Kernbestandteil für zukünftige Geschäftsmodelle sind. Aber jede Firma muss darauf achten, welche Daten sie nach außen gibt und welche nicht. Da unsere Services ja als Analytics as a Service laufen, beraten wir unsere Kunden dbzgl. in allen Belangen und können so die Vorbehalte abbauen. Denn es gibt genug Möglichkeiten Werte aus Daten zu heben, ohne z.B. personenbezogene Daten oder Unternehmensinterna zu übermitteln. Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist natürlich auch, dass wir als Menschen und Team glaubhaft versichern können, dass wir das Thema Datenschutz extrem ernst nehmen. Nur so kann unser Geschäftsmodell funktionieren.

 

Welche Ziele habt ihr euch mit SANDY gesetzt?

Das gesamte Team besteht aus super Leuten mit einer super Expertise in ihrem Fach. So lösen wir neben einfacheren analytischen Fragestellungen auch hochkomplexe Themen. Im Sport wären es Spitzensportler. Wir wollen darstellen, dass wir neben Breitensport auch im Segment Spitzensport Ansprechpartner erster Wahl für Unternehmen sind. Und wir wollen weiterhin so kundenorientiert und agil bleiben, wie wir es heute sind.

 

Welche zukünftigen Innovationen werden unseren Alltag grundlegend verändern?

Ich denke, dass Sprachsteuerung und Virtual Reality uns in allen Bereichen begeistern wird. Die dahinterliegenden Funktionen und Mehrwerte und der wirklich gute Output sind absolut datengetrieben und hier wird Data Analytics anfassbar. z.B. in dem wir immer öfter bessere objektive Entscheidungen direkt treffen können ohne uns zuvor den Kopf zermartern zu
müssen, wie wir etwas wohl am besten erledigen sollten. Wir werden oftmals mit einem leichten Grinsen denken: Ach wie cool ist das denn…

 

Woran erkennt man deinen Schreibtisch?

Sehr viele kleine Zettel. Die kommen und verschwinden auch wieder. Man kann erkennen, dass gearbeitet wird. Von außen betrachtet sieht er nicht gerade ordentlich aus, aber er hat System….

 

 

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